Humanitäre Projekte

FaviconUnterstützung der Niko Nissen Stiftung

Hörgeräte und Hilfe zur Selbsthilfe – LEMKE hören und seine Kunden spenden Hörgeräte an die Niko Nissen Stiftung

Alles begann 1995 mit der 5-jährigen Vera. Extrem schwerhörig im Taubstummenheim in Pinsk in Weißrussland kam sie damals zur Erholung nach Nordfriesland. Dort angekommen wurde sie von der Firma Niko Nissen mit einer Brille und zwei Hörgeräten versorgt. Aus diesem überwältigenden Glücksmoment, als Vera wieder alles wahrnehmen konnte, entstand eine Idee und entwickelte sich in den nächsten Jahren die Niko Nissen Stiftung. Diese wurde bereits mehrfach von den Bundespräsidenten Rau, Köhler und Gauck für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Damit dort viele Kinder wieder lächeln können, wird die Niko Nissen Stiftung von LEMKE hören bei ihrer humanitären Arbeit für die Kinder der Tschernobyl-Region unterstützt. Im September dieses Jahres konnten in Kobrin und Pinsk mit Hilfe unserer Kunden 138 Kinder in Schwerhörigen-Schulen mit Hörgeräten versorgt werden, die im Vorfeld der Reise durch unser Team aufbereitet wurden. Hierbei arbeiten die von der Stiftung geschulten Labor-Teams immer selbstständiger nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Die Stiftung leistet über die Versorgung mit Hörgeräten hinausgehend noch weitere Unterstützung. So konnte die Stiftung nach 15 Jahren Bemühungen nun ein Kinder-Schutz-Zentrum als konstante Anlaufstelle für die Kinder vor Ort gründen. Denn das Land ist nach der Atomkatastrophe zwar im Aufschwung, wird in weiten Teilen aber immer noch vom Hunger, der Hoffnungslosigkeit und gesundheitlichen Belastungen durch den Reaktorunfall geprägt. Das Kinder-Schutz-Zentrum bietet Schutz und Hilfe bei Hunger, Gewalt und Missbrauch. Zusätzlich holt die Stiftung jedes Jahr Kinder zu einem Erholungsaufenthalt nach Niebüll in Nordfriesland. Hier sammeln die Kinder unvergessliche Erinnerungen als Motivationsschub. Das Immunsystem der Kinder wird in einer Kurregion gestärkt.

Wollen auch Sie das Projekt mitunterstützen, sprechen Sie uns gerne an.

Wir haben einen  Dankesbrief der Niko Nissen Stiftung erhalten.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter:  www.nikonissen-stiftung.de


 

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Projekt: Hilfe richtig verstanden - Hören helfen

‚SINN-voll helfen e.V.’ startet erneut Projekt für hörgeschädigte Kinder „Hörgeräte für Jordanien“

Vor Jahren startete Prof. Dr. med. Annette Limberger - Fachärztin für Phoniatrie und kindliche Hörstörungen und Professorin im Studiengang Augenoptik und Hörakustik an der Hochschule Aalen - gemeinsam mit einem Ingenieur und vier Studenten mit dem ‚Lauschangriff 2009‘ zum ersten Mal nach Jordanien, um hör­geschädigten Kindern mit Behandlungen und Hörgeräten ein besseres Leben zu ermöglichen. Im Juni startet wieder ein Team, mit Unterstützung von Hör­akustik­meister Lennard Lemke, Neu-Ulm und ‚SINN-voll helfen e.V.‘ nach Jordanien.

cimg6114Die tiefen Eindrücke, die Annette Limberger und ihr Team in den vergangenen Jahren in Jordanien sammeln konnten, sind die Basis der großen Motivation, mit der auch in diesem Jahr wieder eine Hilfsaktion für schwer hörgeschädigte jordanische Kinder gestartet wird. Sie werden mit dringend benötigten Hörgeräten versorgt werden, die ihnen die Teilnahme an einem normalen Leben ermöglichen. Finanziert wird das gesamte Projekt aus Geld und Sachspenden und dem großartigen Einsatz ehrenamtlicher Helfer.

In den letzten Jahren konnten so auch schwerst hörgeschädigte Kinder mit In-Ohr-Implantaten, sogenannten Cochlea-Implantaten, versorgt werden. Prof. Dr. Matthias Tisch vom Bundeswehrkrankenhaus in Ulm und Vorstandsmitglied von ‚Support e.V.‘ aus Ulm führte diese Operationen in einer Klinik in Jordanien durch. Auch diese Operation wurden komplett durch Spenden getragen – Kosten pro Implantat: ca. 25.000 €. Der tatsächliche Bedarf an solchen Implantaten ist aber wesentlich höher. Das jordanische Königshaus finanziert ca. 100 solcher Eingriffe jährlich, die Warteliste ist inzwischen auf über 4.000 Kinder angewachsen.

Doch vielen Kindern kann mit einem gut angepassten Hörgerät entscheidend geholfen werden. Sie sind die Zielgruppe der diesjährigen Aktion, die wie schon 2009 mit einer Rallye Allgäu-Orient gestartet wird. Mehrere Fahrzeuge werden sich auf den Weg von Deutschland nach Jordanien machen und weitere Spenden für das Projekt sammeln. Schirmherrin dieser Rallye sind die Vereinten Nationen, die diese Fahrzeuge nach Abschluss der abenteuer­lichen Fahrt in den Nahen Osten verkaufen und das Geld wohltätigen lokalen Projekten zukommen lassen wird.

In Jordanien selbst wird die Aktion von Helfern eines königlichen Entwicklungsprojektes – des JOHUD (Jordanien Hashemite Fund of Human Development) – unterstützt, das für die Helfer aus Deutschland organisatorische Aufgaben und auch Dolmetscher-Tätigkeiten übernimmt.

p1040026Eine Fachärztin, ein Hörgeräte-Fachmann und Studenten des Studiengangs Augenoptik und Hörakustik an der Hochschule Aalen werden mit ihrem Know-how und großem Einsatz zum Gelingen dieses Projektes beitragen. Prof. Dr. Annette Limberger ist eine erfahrene Fach­ärztin und in diesem Projekt von Anfang an dabei, sie wird das Team von ‚SINN-voll helfen e.V.‘ anführen. Mit im Boot sind Hörgeräteakustikermeister Lennard Lemke aus Neu-Ulm sowie etwa 4 Studenten.

Doch ohne Hilfe und Spenden von Außen geht es nicht. „Jeder kann helfen“, so Lennard Lemke. „Bringen Sie uns ihr altes Hörgerät. Wir reinigen und überholen es für das Hilfs­projekt. Vielen Dank im Voraus für Ihre großzügige Hilfe!“ Noch bis zum 22. Mai können gebrauchte Hörgeräte bei ‚LEMKE hören‘ am Petrusplatz 15 in Neu-Ulm abgegeben werden. Jedes Hörgerät hilft einem Kind in Jordanien, ein normales Leben führen zu können. Das hört sich doch gut an.

Weitere Informationen unter www.sinnvollhelfen.de

Veröffentlichung Südwest Presse Ulm

Veröffentlichung Neu-Ulmer Zeitung

Veröffentlichung Gesund-Magazin


FaviconProjekt: Das hört sich gut an

‚Lemke hören’ spendet 6.000 Euro an Projekt der Hochschule Aalen für hörgeschädigte Kinder in Jordanien.

Es war ein Abenteuer, das den großen Einsatz rundum wert war, sind sich alle Beteiligten am ‚Lauschangriff 2009’ sicher. Initiiert und geleitet wurde die Hilfsaktion für hörgeschädigte Kinder in Jordanien von Prof. Dr. med. Annette Limberger, Fachärztin für Phoniatrie und kindliche Hörstörungen und Professorin im Studiengang Augenoptik und Hörakustik an der Hochschule Aalen. Gemeinsam mit einem Ingenieur und vier Studenten machte sie sich vergangenen Mai auf den Weg nach Jordanien - und alle kamen tief beeindruckt zurück.
„Die Kinder waren teilweise bis fast bis zur Taubheit hörgeschädigt und ohne Hilfe.” Das sechsköpfige Team der Hochschule Aalen traf vor Ort in Jordanien eine Situation an, die die dringende Notwendigkeit dieses Einsatzes allen Beteiligten noch einmal vor Augen führte. Der Bedarf an Unterstützung war wesentlich höher als erwartet. Die hohe Nachfrage überstieg sowohl die personellen als auch die materiellen Kapazitäten des Teams. So stand bis zum Ende des Aufenthalts in Jordanien schon fest, dass es im kommenden Jahr einen ‚Lauschangriff 2010’ geben wird.

prinzessinUnterstützung fand das Projekt in Jordanien von allerhöchster Stelle. Prinzessin Basma bint Talal, eine Tante des Jordanischen Königs Abdullah, besuchte das Team und überbrachte den Dank des Königshauses. Und Qais Tarawneh begleitete als Vertreter eines königlichen Entwicklungsprojektes - des JOHUD (Jordanien Hashemite Fund of Human Development) - sowie Verantwortlicher für die örtliche Schwerhörigen Schule „Al Ra´aja” die Arbeit der Gruppe über die ganze Projektphase.

In den 10 Tagen, die das sechsköpfige Team in Jordanien war wurden 200 Hörgeräte bei Kindern angepasst. Überwältigt zeigt sich Annette Limberger von der großen Dankbarkeit, die ihnen in Jordanien entgegen gebracht wurde. Und das nicht nur von direkt Betroffenen. „Während der anschließenden dreitägigen Reise mussten wir für keines der Hotels, in denen das Team übernachtete, etwas bezahlen!” Die Hoteliers wollten kein Geld von ihnen. „Wenn die so etwas für unser Land tun, ist es nur selbstverständlich, dass sie nichts zahlen”, war die einhellige Meinung.

Lennard Lemke, Hörgeräte-Akustiker aus Neu-Ulm und Inhaber von ‚Lemke hören’ hat den ‚Lauschangriff’ von Anfang an begleitet. Das Projekt selbst unterstützte er finanziell und mit Hörgeräten im Wert von rund 6.000 Euro. Auch einen seiner Mitarbeiter stellte er für die Jordanien-Tour frei. Benjamin Lanzinger ist Werkstudent, der in Lemkes Geschäft die Ausbildung macht und in Aalen studiert. „Eine Konstellation”, so Lemke, „aus der sich die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule ergibt. So bleiben wir ‚up to date’ und können uns direkt an so tollen Projekten wie dem ‚Lauschangriff’ beteiligen.”

Weitere Informationen unter www.lauschangriff2009.de

Veröffentlichung Lauschangriff in Aalener Nachrichten

Veröffentlichung Lauschangriff in Magazin "Lebenswege"